Aktuelles aus der Graf-Adolf-Straße

Drehorgelspieler Kurt Mischak zu Gast

Musik lag in der Luft: Am Mittwoch, 16. September, brachte der Drehorgelspieler Kurt Mischak unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ein Ständchen. Diese saßen auf den Balkonen bzw. Terrassen des Wohnbereichs, genossen Kaffee, Kuchen und Kaltgetränke und erfreuten sich an der bunten Mischung bekannter Schlager und Volkslieder. Vielfach wurde mitgesungen und geklatscht, manchmal auch getanzt. Insgesamt ein sehr schöner kurzweiliger Nachmittag bei herrlichem Sonnenschein.

Sich mit Abstand nah sein: Open Air-Gottesdienst begeistert Bewohner

Nähe, Gemeinschaft und Austausch geben den Menschen Kraft. Das gilt insbesondere im Alter, wenn die eigene Mobilität nachlässt und der Körper nicht mehr ganz so will, wie wir es noch möchten. Im Zuge der Corona-Pandemie jedoch wurde dieses Bedürfnis auf eine harte Probe gestellt: Um die Ansteckungsgefahr mit dem Virus zu minimieren, mussten die Besuchs- und Kontaktmöglichkeiten eingeschränkt werden. Auch der regelmäßige Gottesdienst in der Caféteria konnte nicht mehr stattfinden. Das schöne Wetter machte es jetzt möglich, Gemeinschaft zu pflegen und trotzdem Abstand zu wahren – und zwar im Rahmen eines ökumenischen Open Air-Gottesdienstes am Freitag, 26. Juni, in unserem Garten.
Die Bedingungen waren geradezu ideal: Die Sonne strahlte, und die hohen Bäume warfen ihren kühlenden Schatten. Den rund 30 Bewohnerinnen und Bewohnern war die Freude über das Beisammensein deutlich anzusehen – sie genossen es, gemeinsam zu singen und den Pastoren Christian Meier von der Evangelischen Kirchengemeinde Wattenscheid sowie Klaus Reiermann von der Katholischen St- Joseph Gemeinde zuzuhören. „Beide Pastoren waren von der Idee, einen Open Air-Gottesdienst in unserem Haus durchzuführen, sofort begeistert“, schildern Svenia Mertens und Susanne Loke vom Sozialen Dienst. Beim Gottesdienst wurden die Geistlichen von musikalisch von Ulrike Salm (Gesang) und Martin Nachtigall (Keyboard) unterstützt. Bereits im Vorfeld hatte es viele Kontakte zur Kirche gegeben – so brachte der Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde den Bewohnern der Senioreneinrichtung unlängst ein Ständchen.
Tatkräftige Hilfe leisteten beim Gottesdienst zudem die beiden ehrenamtlichen Kräfte Eva Riwalski und Ulla Gorszka. Denn so ungewohnt das Format, so umfassend waren auch die Vorbereitungen: Abstands- und Hygieneregeln mussten eingehalten sowie die Seniorinnen und Senioren unterstützt und betreut werden. Letztlich waren alle von diesem bislang ungewohnten Format derart begeistert, dass sie ausmachten, den Gottesdienst in zwei Monaten zu wiederholen.

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Blasorchester hält Ständchen

Abwechslung durch Musik in unserem Haus: Am Freitag, den 22. Mai, bekamen wir Besuch vom Blasorchester Günnigfeld, um unseren Bewohnern ein musikalisches Ständchen zu halten. Doch zunächst sah es gar nicht danach aus: Da es einen kräftigen Schauer gab, drohte der Auftritt ins Wasser zu fallen. Doch der Wettergott meinte es gut, und mit etwas Verspätung erklangen die ersten Töne. Die Bewohner ließen sich entsprechend nicht lange bitten, kamen an ihre Fenster und lauschten den schönen Liedern. Das Orchester ging einmal um das Haus, so dass alle unsere Bewohner sie nicht nur hören, sondern auch sehen konnten. Die Resonanz war mehr als positiv: Allen hat die Abwechslung mehr als gefallen. Entsprechend sagen wir noch einmal „herzlichen Dank“ und laden als Dankeschön die gesamte Combo nach Beendigung der Quarantäne zu uns ins Haus auf Kaffee und Kuchen ein.

Liebe Angehörige, liebe Bewohner,

zunächst einmal möchten wir uns nochmals herzlich bei Ihnen bedanken, dass Sie in den vergangenen Wochen mit so großem Verständnis auf die getroffenen Sicherheitsmaßnahmen reagiert haben. Besonders erfreuen uns auch die vielen positiven Reaktionen auf unser neues Besuchszelt, das wir am 10. Mai „eröffnet“ haben.
Mit dem Zelt möchten wir Ihnen in der kommenden Zeit die Möglichkeit geben, Ihre Lieben unter den besonderen Umständen zu sehen und zu sprechen. Wir denken, dies ist aktuell die beste Lösung.

Für Besuchstermine wenden Sie sich bitte an den Sozialen Dienst in unserem Haus unter 02327-6804-64.
Bleiben Sie gesund.

Bilder:
Herr Michalczak (EL), Frau Ruch (stv. PDL)
Frau Mertens (SD), Herr Michalczak (EL)
Frau Ruch (stv. PDL)

Veranstaltungen 2020

In unserer Senioreneinrichtung finden regelmäßig Veranstaltungen statt, die unser Haus mit Leben füllen. Lesen Sie hier, was wir uns unter anderem für die nächsten Wochen und Monate vorgenommen haben. Gäste sind herzlich willkommen.

10.01.2020 16 Uhr Katholische Messe
17.01.2020 ab 16 Uhr Evangelischer Gottesdienst
20.01.2020 14:30 Uhr Bunter Nachmittag mit Live Musik des Ehepaar Schneider
24.01.2020 ab 16 Uhr Katholische Messe
27.01.2020 ab 14:30 Uhr Bunter Nachmittag
31.01.2020 16 Uhr Evangelischer Gottesdienst
03.02.2020 ab 14:30 Uhr Bunter Nachmittag mit Live-Musik von Hr. Trenier
07.02.2020 16 Uhr Katholische Messe
10.02.2020 14:30 Uhr Bunter Nachmittag
14.02.2020 16 Uhr Evangelischer Gottesdienst
17.02.2020 ab 14:30 Uhr Bunter Nachmittag mit Live-Musik von Ricky
21.02.2020 16 Uhr Katholische Messe
24.02.2020 14:30 Uhr Bunter Nachmittag
28.02.2020 ab 16 Uhr Evangelischer Gottesdienst
02.03.2020 ab 14:30 Uhr Bunter Nachmittag mit Live Musik von Frau Langner und Herrn Winkler
06.03.2020 16 Uhr Katholische Messe
09.03.2020 ab 14:30 Uhr Bunter Nachmittag
13.03.2020 16 Uhr Evangelischer Gottesdienst
16.03.2020 ab 14:30 Uhr Bunter Nachmittag mit Live Musik des Ehepaar Schneider
20.03.2020 16 Uhr Katholische Messe
30.03.2020 ab 14:30 Uhr Bunter Nachmittag mit Live Musik von Genaro

Besuchshund Dexter

In allen Lebenslagen den Schalk im Nacken

Gestatten: Ich bin Dexter, ein dreijähriger brauner Flat Coated Retriever. Man sagt uns nach, dass uns in allen Lebenslagen der Schalk im Nacken sitzt und wir für unseren verspielten Charakter bekannt sind. Na gut, wenn ich ehrlich bin, kann ich das so schon unterschreiben.

Wie auch immer, nun zum Wesentlichen. Seit Oktober 2018 bin ich als Besuchshund in der Senioreneinrichtung in der Graf-Adolf-Straße aktiv. Jeden Dienstag komme ich für circa eine Stunde in die Einrichtung, um hier mit einer Gruppe von Bewohnerinnen und Bewohnern Spaß zu haben. Ich muss zugeben, dass meine Vorfreude schon immer ins Unermessliche steigt, sobald ich an der Graf-Adolf-Straße ankomme und aus dem Auto raushüpfe. Meine Euphorie ist dann auch für viele Anwesende in der Einrichtung kaum zu überhören, wenn ich fröhlich fiepend die Treppen heraufeile. Im 2. Stock werde ich dann schon von einer Gruppe Seniorinnen und Senioren erwartet und darf zur Begrüßung erstmal eine Runde drehen. Es versteht sich von selbst, dass jede Hand genauestens mit etwas Begrüßungsschlabber inspiziert wird, ich muss ja schließlich wissen, was die Woche über so passiert ist. Einige der Bewohnerinnen und Bewohner kenne ich schon richtig gut, sie sind quasi Dauergäste und haben kaum einen meiner Besuche verpasst. Andere sind ab und zu mal anwesend und lassen sich von mir bespaßen, bei denen lege ich mich dann oft ganz besonders ins Zeug, um sie von mir zu begeistern. Wer bei mir einen Schmusehund erwartet, der wird leider enttäuscht werden. Wozu ausruhen und auch noch hinlegen, wenn es doch so viel zu erleben gibt? Es ist Action angesagt, in welcher Form auch immer. Gerne mache ich ein paar Kunststückchen vor, natürlich nur gegen entsprechende Käse- oder Fleischwurstentlohnung, das versteht sich doch von selbst.

Darüber hinaus stehen Beschäftigungen wie Objekte suchen oder mit den Seniorinnen und Senioren mit einem Spielzeug spielen ganz oben auf meiner Liste der Lieblingsaktivitäten. Zu meinen Favoriten zählen Zerrspiele mit den anwesenden Personen oder ich involviere einen Auserwählten oder eine Auserwählte in ein Fang-Bring-Spiel. Gerne bringe ich den Bewohnerinnen und Bewohnern auch ihre Schuhe, auch diesen Service gibt’s bei mir inklusive. Habe ich erstmal einen „Freiwilligen“ oder eine „Freiwillige“, dann weiche ich nur noch unter Protest von der Seite.

Begleitung im Andersland

Kostenfreie Kursreihe für Angehörige von Menschen mit Demenz

Bochum-Wattenscheid. Eine kostenfreie Kursreihe für Angehörige von Menschen mit Demenz findet in der SBO-Senioreneinrichtung „Haus an der Graf-Adolf-Straße“ in Wattenscheid statt. Interessierte sind am Dienstag, 24. September, um 19.00 Uhr zu einem Informationsabend eingeladen.

In Deutschland sind 1,5 Million Menschen von einer Demenzerkrankung betroffen. Über 70 Prozent der Erkrankten werden zu Hause von Angehörigen versorgt, die selbst schon die Lebensmitte überschritten haben. Erfahrungen zeigen, dass bei Angehörigen ein großes Informationsbedürfnis besteht und dass diese sich Austauschmöglichkeiten mit anderen Betroffenen wünschen, da häufig soziale Kontakte durch die intensive und zeitaufwendige Versorgung eines Menschen mit Demenz abbrechen. Die Kursreihe „Begleitung im Andersland“ berücksichtigt diese Bedürfnisse. Unter der Leitung eines erfahrenen Dozenten werden Informationen zum Verlauf der Demenz insbesondere im Hinblick auf diagnostische und therapeutische Maßnahmen, zum Umgang mit den besonderen Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz, zur Pflegeversicherung, zu rechtlichen Aspekten und zu Entlastungsmöglichkeiten vermittelt. Ziel der Kursreihe ist es, den erheblichen Belastungen und der zunehmenden Isolation der Angehörigen entgegenzuwirken.

Eingeladen sind Angehörige von Menschen mit Demenz, beispielsweise Angehörige im Vorfeld der Pflege ebenso wie Angehörige, die langfristig mit hohem Zeitaufwand pflegen sowie Interessierte, die sich im privaten Umfeld engagieren. Die Veranstaltungsreihe soll in einer überschaubaren, in sich geschlossenen Gruppe und in entspannter Atmosphäre einen Rahmen schaffen, in dem Informationsvermittlung und entlastende Gespräche möglich werden. Für die Teilnehmer ist die Kursreihe kostenfrei.

Bei einem unverbindlichen Informationstermin am Dienstag, den 24. September, um 19.00 Uhr in der SBO-Senioreneinrichtung „Haus an der Graf-Adolf-Straße“, Graf-Adolf-Str. 42 in Wattenscheid werden die Inhalte der Kursreihe vorgestellt. Rückfragen beantwortet Susanne Loke vom Sozialen Dienst gern unter 02327 6804-64.

Neuer Heimbeirat hat Arbeit aufgenommen

Im Juni hat der neue Beirat seine Arbeit aufgenommen. In der konstituierenden Sitzung gratulierte Susanne Loke vom Sozialen Dienst den neu gewählten Mitgliedern, überreichte Glückwünsche des Hauses und wünschte eine konstruktive Zusammenarbeit.

Life Kinetik

Anspruchsvoll und nicht wenig anstrengend

„Life Kinetik“ ist ein Gehirntraining, verbunden mit viel Spaß und Bewegung. Mit verschiedenen Bewegungs-, Koordinations- und Konzentrationsübungen können Menschen aller Altersgruppen mit kleinen Sportgeräten und viel Spaß trainieren. Am 8. Mai fand in unserem Haus eine Schnupperstunde „Live Kinetik“ statt, die sowohl Bewohnern als auch Mitarbeitern großen Spaß gemacht hat – wenngleich die Übungen auch sehr anspruchsvoll und nicht wenig anstrengend waren…

Gemüse aus eigenem Anbau

Wenn die SBO-Senioreneinrichtung „Haus an der Graf-Adolf-Straße“ in diesen Tagen die Angehörigen ihrer Bewohner zu Grillfesten einlädt, können die sich über ganz besonders frische und gesunde Kost freuen: Im Innenhof haben die Senioren zwei Hochbeete mit Gemüse angelegt.

Die Idee kam den Bewohnern, als im Frühjahr die Blumenkästen neu bepflanzt wurden. „Viele erinnern sich noch an ihre eigenen Gärten“, schildert Anja Roßbach vom Sozialen Dienst. Die Anregung war schnell umgesetzt: Aus Europaletten, die der Senioreneinrichtung gespendet wurden, zimmerten die Mitarbeiter die Hochbeete. Die Bewohner halfen fleißig bei der Aussaat und der Pflege. Jetzt läuft die Ernte auf vollen Touren: Gemeinsam werden Salat, Tomaten und Kohlrabi gepflückt, in ihren Wohngruppen bereiten die Bewohner das Gemüse zu. Pflegedienstleiterin Sylvia Jotzo schwärmt noch heute von dem leckeren Tomatensalat, den es kürzlich bei einem der Angehörigenfeste gab.

Lustiger Besuch

Regelmäßig bekommen wir Besuch von Clowns. Diese bringen nicht nur Farbe, sondern auch jede Menge Unterhaltung ins Haus. Jetzt hat auch der Stadtspiegel darüber berichtet. Lesen Sie hier den Artikel.

Sommerliche Lieder und Luftballonwettbewerb

Es war ein schöner Nachmittag: Gut besucht war unser diesjähriges Sommerfest. Dies zeigte sich unter anderem an der Resonanz unserer Bewohner, der Angehörigen und Besucher: Alle waren durchweg zufrieden.

Für das leibliche war gut gesorgt. Es gab unter anderem frische Waffeln mit Erdbeeren, Eis und Sahne; wer es etwas deftiger mochte, konnte Curry- oder Bratwurst mit Pommes frites essen. Auch der musikalische Rahmen passte: Das Ehepaar Schneider spielte legte sommerliche Lieder. Besonderes Highlight war der Luftballon-Wettbewerb, bei dem ein 20 €-Gutschein unserer Cafeteria zu gewinnen war. Der Gewinner wird noch bekannt gegeben.

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