Aktuelles aus dem Glockengarten

Musik mit selbstgebauten Instrumenten

Feb 2024 - „Wir lassen unsere Einrichtung Erklingen“: Unter diesem Motto finden regelmäßig Musikworkshops im Glockengarten statt, bei denen wir mit zum Teil selbstgebauten Instrumenten, wie zum Beispiel Trommeln aus Blumentöpfen oder Regenmachern, zu beliebten Schlagern singen und musizieren. Im Rahmen des Präventionsprojekts Atelier_Vital wurden die Instrumente zunächst gebaut. Nun kommen sie regelmäßig zum Einsatz. Dabei kommt es gar nicht darauf an, dass alles perfekt klingt. Im Vordergrund steht der Spaß und die Freude am gemeinsamen Musizieren.

Bei einem Spaziergang die ersten Sonnenstrahlen genossen

Feb 2024 - Am Samstag, den 10. Februar, ließ sich der Frühling in Altenbochum in diesem Jahr zum ersten Mal erahnen. Die Sonne strahlte und die Luft war so wunderbar mild, dass wir uns kurzerhand zu einem kleinen Spaziergang aufmachten. Wir unternahmen einen kleinen Fußmarsch zur Vogelvoliere, wo wir unseren gefiederten Freunden beim Umherflattern zusehen konnten. Danach ging es zurück in den sonnigen Innenhof des Hauses. Nach einer „Schnupperrunde“ an den Kräuterbeeten vorbei, wo sich der ein oder andere noch eine kleine Erinnerung für das Zimmer pflückte, genossen wir noch ein Sonnenbad in gemütlicher Runde und plauderten über alte Zeiten und die Gärten, die wir gepflegt und geliebt haben. Außerdem wurden erste Pläne für das „Angrillen“ geschmiedet.

Glockengarten startete in die Karnevalssaison

Feb 2024 - Am 8. Februar war es endlich wieder so weit: Unser Glockengarten startete die Karnevalssaison. In ausgelassener Stimmung feierten wir mit fast 60 Jecken Weiberfastnacht. Das Programm gestalteten unser Hausmusiker Gregor Winkler an Flügel und Keyboard sowie die schwungvolle Entertainerin Brigitte Langner, die sich in unzählige verschiedene Kostüme warf und Lieder und Witze mit Berliner Schnauze zum Besten gab. Es wurde viel gelacht, gesungen, geschunkelt und getanzt. Mit Kaffee und Berlinern sowie Knabbereien, Bier und Eierlikör war zudem für das leibliche Wohl gesorgt. Auch Agnes Winkelhardt, bald 100 Jahre alt, bestand immer wieder darauf, aus ihrem Rollstuhl aufzustehen, um mit ihrer Betreuerin Christiane Schweihoff etwas zu tanzen (letztes Foto). Nach zwei Stunden hatten sich alle Beteiligten verausgabt und zogen zufrieden zurück in ihre Wohnbereiche. Nicht ohne zu versichern, dass es schon bald einer Wiederholung bedarf.

Fotoausstellung im „Haus am Glockengarten“: Fotograf begleitete Klinikclowns

Jan 2024 - Charlotte Gonzka strahlt über das ganze Gesicht. Knud heißt die Puppe, die Knöpfe liebt und gerne knutscht – heute mit der 99-Jährigen, die in unserem Haus lebt. Die Klinikclowns Mia und Clara haben Knud stets im Gepäck, wenn sie die Bewohnerinnen und Bewohner auf ihren Wohnbereichen besuchen, sie musikalisch aufmuntern und zum Lachen bringen. Eine Fotoausstellung in der Cafeteria erzählt jetzt von den clownesken Begegnungen in unserem Seniorenheim.

Mia und Clara heißen eigentlich Marie-Luise Meyer-Krotz und Marianne Nording-Ende. Die gelernten Klinikclowns sind seit 2018 regelmäßige Gäste im Glockengarten und schaffen es stets, rasch zu den Bewohnern eine Beziehung aufzubauen – je nach Situation und Stimmung über Lieder, Kontaktspielchen, Handhalten, Anlächeln, Seifenblasen, Luftballons oder eben Handpuppe Knud. Eine wichtige Rolle spielt hierbei die Sensibilität: Wenn jemand traurig ist, nehmen die Clowns die Stimmung auf und gehen auf die Situation ein, anstatt sie mit aufgesetzter Fröhlichkeit zu übertünchen. Die Senioren merken das sofort und fühlen sich gesehen und wertgeschätzt. „Das tut unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ungemein gut“, sagt Astrid Hildebrandt vom Sozialen Dienst. So auch Charlotte Gonzka, wenn sie Knud beherzt in den Arm nimmt. Die Clownsbesuche finden entweder in den Wohngruppen oder bei wenig mobilen Menschen in ihren Zimmern statt – wie es am besten passt.

Die Fotoausstellung, die jetzt in der Cafeteria zu sehen ist, gibt einen Einblick in diese vielen aufmunternden Begegnungen, die bei uns regelmäßig stattfinden. Der Hobby-Fotograf Gerhard Gleim vom Fotoclub Bochum-Hamme hat die beiden Clowns Mia und Clara einen ganzen Nachmittag lang begleitet, als diese wieder einmal den Glockengarten besuchten. Die Ausstellung ist noch bis zum 5. Februar zu sehen.

Angehende Ergotherapeuten sammeln bei SBO Praxiserfahrung:

Schüler aktivieren Senioren

Dez 2023 - Zwei Senioren spielen sich mit Federballschlägern einen Luftballon zu, eine Kleingruppe kreiert aus eingefärbtem Salzteig bunte Anhänger und an einem langen Tisch versuchen zwei Damen, Ping Pong-Bälle mit der Luft aus einem Fön in Tore zu bugsieren: Bunt, erfrischend und unterhaltsam ging es in den vergangenen vier Wochen in unserem Haus sowie der SBO Senioreneinrichtung „Haus in der Bayernstraße“ zu. Angehende Ergotherapeuten der maxQ. Schule für Ergotherapie vertieften im Rahmen eines Projektes ihre Kenntnisse, lernten neue Methoden kennen und wandten diese praktisch an.

Von dem Projekt, an dem in den beiden SBO Senioreneinrichtungen gut 40 angehende Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten beteiligt waren, profitierten viele: „Die vier Termine in unserem Haus waren für uns alle eine tolle Sache“, sagt Astrid Hildebrandt vom Sozialen Dienst unserer Einrichtung. In Kleingruppen und im direkten Miteinander beschäftigten sich die Schüler immer mittwochs mit den Senioren. Plakate zu den Aktionen hatten bereits im Vorfeld bei den Seniorinnen und Senioren die Neugierde geweckt. Die Erwartungen wurden zweifellos erfüllt: Die Schülerinnen und Schüler hatten unterschiedliche Übungen vorbereitet, die gleichsam kreativ und abwechslungsreich – und dadurch auch sehr kurzweilig – waren. Da die Kleingruppen, die von den Dozenten Sandra Förster und Manfred Kroll begleitet wurden, festen Wohnbereichen zugeordnet waren, bauten sich zudem rasch feste Bindungen zwischen Bewohnern und Schülern auf. Auch Birgit Gimpel vom Sozialen Dienst im „Haus an der Bayernstraße“ berichtet begeistert von dem Projekt: „Im gesamten Haus war etwas los und es herrschte eine großartige Atmosphäre. Wir haben viel gelacht.“

Das positive Fazit jedenfalls ermutigt die Beteiligten, eine Neuauflage zu planen – konkret Ende kommenden Jahres, wenn der nächste Kurs gestartet ist.

Kaffeetrinken zum Advent

Dez 2023 - Immer dienstags haben wir seit dem 28. November mit einem Kaffeetrinken die Adventszeit gefeiert. Jede Etage feierte hierbei für sich. Besonders schön: Wir konnten endlich wieder auch die Angehörigen mit einladen. Das Programm war vielfältig und unterschied sich jeweils: Unsere Einrichtungsleitung Sonia Moreira las etwas vor, die Schauspielerin Brigitte Langner, die seit Jahren bei uns im Haus Feste mitgestaltet, sang und trug Gedichte sowie Geschichten vor, Hausmusiker Gregor Winkler spielte am Flügel und es wurde gemeinsam gesungen. Bei zwei Terminen traten zudem Kinderchöre auf – konkret der Mäusechor von der Kath. Kirchengemeinde Altenbochum Liebfrauen sowie einmal der Chor und Teile des Orchesters der Weilenbrinkschule. Auch die Verpflegung war festlich: Es gab Torte, Torte, Kaffee, Glühwein und Kaltgetränke.

Mit der Rikscha durch Altenbochum

Dez 2023 - Es war zwar keine weihnachtliche Schlittenfahrt – dennoch unvergesslich: Gemeinsam mit seiner Tochter Nicole ließ sich unser Bewohner Dieter Schamell auf einer Rikscha durch den Stadtteil chauffieren. Der Verein „Ehrenfelder Miteinander“ bietet unter dem Motto „Radeln ohne Alter“ Menschen, die nicht mehr selbst in die Pedale treten können, eine tolle Möglichkeit, die Stadt trotzdem per Rad erkunden zu können. In die Pedale trat Sebastian Sauerbrei, für den es in diesem Jahr vor seinem wohlverdienten Weihnachtsurlaub die letzte Fahrt war. Am 13. Januar geht es dann wieder weiter.

Entenessen in der Cafeteria

Dez 2023 - Das war lecker: Am vergangenen Mittwoch hatte unsere Cafeteria zum weihnachtlichen Entenessen eingeladen. Die Idee kam sehr gut an: Zahlreiche Besucher ließen es sich schmecken.

Mini-Weihnachtsmarkt

Dez 2023 - Weihnachten steht vor der Tür - und ist bei uns bereits eingezogen: Bei unserem Mini-Weihnachtsmarkt zog der Duft von frisch gebackenen Reibeplätzchen, Waffeln, Kaffee und Glühwein durch das Haus. Unsere ehrenamtliche Mitarbeiterinnen verkauften an einem Stand hübsches Allerlei, bei stimmungsvoller Weihnachtsmusik genossen alle das gemütliche Beisammensein.

Social Day: Stadtwerke-Mitarbeiter engagieren sich für unsere Bewohner

„Von Mensch zu Mensch“ - unter diesem Motto haben sich Anfang Dezember insgesamt 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Bochum in unserem Haus engagiert. Einen Tag lang haben die Stadtwerker gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Heims gespielt, gesungen, gebastelt und gebacken. Darüber hinaus haben die Mitarbeiter des Bochumer Energieversorgers auch handwerkliches Geschick bewiesen: Eine selbstgebaute Sinneswand lädt unsere Senioren ab sofort zum Motorik-Training ein.
Der Tag war ein voller Erfolg für alle Beteiligten. Während sich die Bewohner unseres Hauses über den Besuch und die Abwechslung gefreut haben, genossen die Stadtwerker den Austausch und die Gastfreundschaft. Als Dankeschön erhielten sie bei uns im Haus ein Mittagessen.
Die Aktion fand im Rahmen eines sogenannten Social Days statt, ein Format, das die Stadtwerke Bochum in diesem Jahr neu eingeführt haben. Dazu organisiert der Energieversorger regelmäßig Aktionen, bei denen sich die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freiwillig sozial engagieren können. Die erste Ausgabe des Stadtwerke Social Day fand im Mai statt. Dabei unterstützten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Projekt Tafelgarten der GAFÖG.

Der Glockengarten wird mobil

Mobilität muss keine Altersgrenze kennen: Die Bewohnerinnen und Bewohner unseres Hauses kamen jetzt zum ersten Mal in den Genuss einer Rikschafahrt. Der Verein „Ehrenfelder Miteinander“ bietet unter dem Motto „Radeln ohne Alter“ Menschen, die nicht mehr selbst in die Pedale treten können, eine tolle Möglichkeit, die Stadt trotzdem per Rad erkunden zu können. Koordiniert wird die Aktion von Gabriele Gaul.
Die beiden „Testpilotinnen“ Rita Meyrahn und Vera Bödeker jedenfalls waren begeistert, nachdem sie von Sebastian Sauerbrei bei feinstem Sommerwetter durch den Stadtteil gefahren wurden. Die Touren sollen ab jetzt in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Kreativität in den Alltag bringen – vdek NRW fördert Präventionsprojekt in
Bochum

Mit dem Projekt ATELIER_VITAL fördert der vdek NRW in den Einrichtungen der SBO Senioreneinrichtungen der Stadt Bochum gGmbH Angebote zu gesundheitsfördernden und präventiven Wirkungen kreativer und handwerklicher Tätigkeiten der Bewohnerinnen und Bewohner.

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Kunsttherapie und Ergotherapie sowie Musikpädagogik werden dazu Angebote zur Gesundheitsförderung und Prävention entwickelt. So sollen die Teilnehmenden in ihrem Gesundheitsverhalten nachhaltig gestärkt und in den vier Projekteinrichtungen gesundheitsfördernde Angebote verankert werden.
Beispielsweise erfahren die Teilnehmenden, welche gesundheitsfördernden Wirkungen bei der Aquarellmalerei unmittelbar für die Psyche und die Motorik entstehen oder welche positiven Effekte die kreative Gestaltung der eigenen Lebenswelt mit selbstgestalteten Objekten hervorbringt. Projektpartner sind neben dem vdek und der SBO die Diakonie Ruhr Pflege gGmbH sowie die Stadt Bochum. Durch die fachliche Anbindung an die kommunale Konferenz für Alter und Pflege der Stadt Bochum sollen die erarbeiteten Konzepte zur Gesundheitsförderung und Prävention nachhaltig auf andere Einrichtungen im Stadtgebiet ausgeweitet werden.
Projektpartner und Schirmherr erhalten Einblicke in die Arbeit vor Ort Ende Mai trafen sich die Projektpartner und der Schirmherr des Projekts, Serdar Yüksel MdL in Bochum, um Einblicke in tägliche Arbeit vor Ort zu erlangen. Beim Besuch der Einrichtung „Haus am Glockengarten“ erhielten die Beteiligten einen ausführlichen Bericht zum aktuellen Projektstand und den bereits umgesetzten Angeboten.

Einigkeit besteht bei allen Partnern darüber, dass die Projektinhalte nach Abschluss in den Betreuungsalltag überführt werden sollten. Es zeichne sich bereits ab, dass die Projektinhalte gut geeignet sein, auch in anderen pflegerischen Betreuungsangeboten aufgenommen zu werden.

Jubiläum im Glockengarten: Bewohner feiert 100. Geburtstag

Das Haus am Glockengarten hatte kürzlich einen besonderen Grund zur Freude: Unser langjähriger Bewohner Franz Rosga feierte seinen 100. Geburtstag. Zahlreiche Glückwünsche und Geburtstagsständchen wurden dem Jubilar von seinen Mitbewohnern, den Mitarbeitern des Hauses sowie von Verwandten und Freunden überbracht.
Die Freude über die zahlreichen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten war dem Geburtstagskind anzusehen. Auch die Bürgermeisterin Gabriela Schäfer gratulierte als Vertreterin der Stadt Bochum und überreichte Herrn Rosga unter anderem einem schönen Blumenstrauß.
Franz Rosga ist seit vielen Jahren im Haus am Glockengarten zu Hause und hat in dieser Zeit viele Freunde gefunden. Mit seiner freundlichen und aufgeschlossenen Art ist er bei allen Bewohnern und Mitarbeitern sehr beliebt. Sein 100. Geburtstag war somit nicht nur ein besonderer Tag für ihn, sondern auch für das gesamte Haus.

Nach drei Jahren: Karneval zieht in den Glockengarten ein

Nach fast drei Jahren Abstinenz sind die närrischen Zeiten auch wieder in den Glockengarten eingezogen: Nach langer Zeit haben wir wieder gemeinsam Karneval gefeiert. Bei einem tollen Unterhaltungsprogramm, das uns Frau Langner und Herr Winkler boten, ließen sich fast 50 BewohnerInnen die leckeren Berliner bei Kaffee und allerlei Kaltgetränken schmecken.
Es wurden Schlager und Chansons zum Besten gegeben, die von unserer charismatischen Entertainerin mit original Berliner Schnauze durch launige Anekdoten und lustige Witze abgerundet wurden.
Das Programm kam bei allen gut an, sodass mitgesungen, geschunkelt und getanzt wurde. Alles in allem ein guter Wiedereinstieg nach der langen Coronazeit. Der Wunsch nach baldiger Wiederholung wurde mehrfach geäußert.

Gemeinsam gesund und kreativ sein

Seit September 2022 ist das „Haus am Glockengarten“ eine der vier Projekteinrichtungen des Projektes „Atelier_Vital“.

Atelier_Vital“ ist ein zweijähriges Präventionsprojekt, welches durch den Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) gefördert wird.

Atelier_Vital“ bietet zu vier Schwerpunkten – Malen, Musik, Gestalten und Gesunde Lebenswelt – wechselnde kreative und vitalisierende Kurse an und vermittelt niederschwellig Gesundheitswissen zur Gesundheitsförderung und Prävention für die Menschen in der stationären Pflege.

Atelier_Vital“ möchte auf diese Weise die Gesundheitspotentiale der Bewohnerinnen und Bewohner erhalten und fördern und dazu beitragen, die Pflegeeinrichtungen insgesamt gesundheitsfördernder zu gestalten. Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige und Mitarbeitende werden dazu aktiv an der Umsetzung des „Atelier_Vital“ beteiligt.

Die kreativen Kurse des „Atelier_Vital werden durch externe Fachkräfte aus z. B. Kunst- und Ergotherapie, Musikgeragogik oder Kräuter-, Garten und Ernährungspädagogik unterstützt und wechseln im monatlichen Abstand.

Mit Farben beleben

Im Kurs zum Aquarellmalen erproben sich die Teilnehmenden mit großer Freude und Motivation in der Nass-in-Nass Technik. Die leuchtenden Farben der Bilder beleben nicht nur die Künstlerinnen und Künstler, sondern sie sorgen für Wohlbefinden bei jedem, der sie betrachtet.

Gesundheitsförderung durch Aquarellmalen

Das Aquarellmalen hat vielfältige positive Effekte auf die körperliche, psychosoziale und kognitive Gesundheit.

  • Es macht Freude und belebt, sich mit Farben und Formen kreativ auszudrücken und zu experimentieren.
  • Schon Goethe wusste von den Wirkungen der Farben auf die Psyche der Menschen und stellte fest: „Kalte“ Farben wie Blau und Weiß wirken eher beruhigend, „warme“ Farben wie Gelb, Orange oder Rot dagegen eher anregend.
  • Im gemeinsamen, kreativen und gesundheitsfördernden Tun entstehen zudem Gemeinschaft und soziale Kommunikation.
  • Neue Erfahrungen erweitern den „Horizont“ und „vitalisieren“.
  • Das Denken wird angeregt und kognitive Abbauprozesse werden präventiv aufgehalten.
  • Gemeinsame Interessen verbinden und so gelingt es ganz leicht, Gleichgesinnte kennenzulernen.
  • Soziale Zugehörigkeit und Anerkennung machen glücklich, halten gesund und motivieren.
  • Glück und Zufriedenheit sind äußerst „ansteckend“.
  • Das Aquarellmalen stärkt zudem den Bewegungsapparat und die Feinmotorik.
  • Die psychischen Lebenskräfte werden durch das sinnstiftende kreative Tun aktiviert und gekräftigt.
  • Die Konzentration auf das eigene gesundheitsfördernde Werk lässt zu Ruhe kommen: Bewegungsunruhe und Stressbelastungen werden gemindert.
  • Die Bewältigung kritischer Lebensereignisse und der Umzug in die Pflegeeinrichtung werden unterstützt und erleichtert.
  • Das eigene Kunstwerk an der Wand macht stolz und weckt beim Betrachten die positiven Gefühle des Schaffensprozesses.
  • Kleine Bilderausstellungen schaffen mehr Lebensqualität und Anerkennung für alle Menschen in den Pflegeeinrichtungen.

Covid 19: Dank Impfung bald wieder wie früher begegnen

Mit dem „Haus am Glockengarten“ sind nun alle SBO-Einrichtungen mit der Erstimpfung gegen das Corona-Virus versorgt worden: Am 15. Januar war die letzte Einrichtung der SBO an der Reihe. Mehr als 130 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 82 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden innerhalb von wenigen Stunden geimpft. Fachlich gut und kompetent begleitet wurde die Aktion durch die Apothekerin Katja Wiebecke-Nötzel und ihr Team aus der Park-Apotheke in Bochum - diese hatte bereits bei drei weiteren SBO-Einrichtungen die Aufbereitung der Impfdosen übernommen. Impfärzte waren Herr Dr. Kretsch, Herr Dr. Grundhoff und Herr Dr. Kattmer aus Bochum. Einrichtungsleiterin Sonia Moreira zieht eine positive Bilanz: „Die Impfung im Haus war ganz schön aufwendig, besonders wegen der Hausgröße und der erforderlichen bürokratischen Anforderungen. Die gesamte Impfung verlief aber sehr strukturiert. Viele nahmen auch das Angebot an, vorher noch einen Schnelltest durchzuführen. Alles lief reibungslos, es gab keine Komplikationen. Dank der guten Zusammenarbeit der Impfärzte, der Apotheke und aller Beschäftigten im Glockengarten haben wir es toll gemacht. Ich bin stolz auf das Team. Alle sind zufrieden und hoffen, dass wir uns bald wieder wie früher begegnen können.“

Weihnachtsmarkt im Glockengarten

Geschenkideen, leckere Waffeln, Reibeplätzchen mit Grünkohl und westfälischer Grünkohl: Es weihnachtete im Haus am Glockengarten: Am Samstag, 23. November, luden wir wieder zu unserem traditionellen Weihnachtsmarkt ein. Die Besucher durften sich neben Geschenkideen über viele Leckereien freuen. In der Cafeteria des Hauses dufteten Kuchen, Waffeln und Kaffee ebenso wie Reibeplätzchen mit Apfelmus und westfälischer Grünkohl. Zahlreiche Besucher besuchten den Weihnachtsmarkt.

Glockengarten trauert um langjährige Ärztin und Bewohnerin

Dr. Margarete Streitlein-Habekost im Alter von 97 Jahren verstorben

Mitarbeiter und Bewohner der SBO-Senioreneinrichtung Haus am Glockengarten trauern: Am 11. Juli verstarb im Alter von 97 Jahren Dr. Margarete Streitlein-Habekost. Über viele Jahre behandelte und begleitete die Ärztin die Bewohner des Glockengartens, in den vergangenen vier Jahren lebte sie selbst in der Senioreneinrichtung. Aktiv war sie bis zuletzt: Noch bis vor einem Jahr vertrat sie die Interessen ihrer Mitbewohner im Heimbeirat. „Frau Dr. Streitlein-Habekost war wie kaum ein anderer Mensch unserem Haus eng verbunden. Dafür sind wir ihr sehr dankbar“, sagt SBO-Geschäftsführer Frank Drolshagen.
Bis 1991 praktizierte Dr. Margarete Streitlein-Habekost in unmittelbarer Nachbarschaft der Senioreneinrichtung. Die Nähe führte sie immer wieder in den Glockengarten, wo sie zahlreiche Bewohner zu ihren Patienten zählte. „Wenn jemand Hilfe benötigte, war sie immer da“, erinnert sich Drolshagen. Das Leben und die Menschen im Glockengarten bedeuteten Streitlein-Habekost noch viel mehr, auch über ihre Berufstätigkeit hinaus: Viele Jahre engagierte sie sich unter anderem als Vorsitzende im Beirat, gemeinsam mit dem früheren Ergotherapeuten Manfred Kroll legte sie den Sinnesgarten an, den sie anschließend pflegte. Und sie gab gern ihr Wissen weiter: Für das Deutsche Rote Kreuz, dessen Mitglied sie 80 Jahre lang war, führte sie Erste-Hilfe-Kurse durch, sie schulte Ergotherapeuten und unterrichtete an der Altenpflegeschule. Im Glockengarten ließ sie es sich nicht nehmen, bei Großveranstaltungen wie dem Sommerfest die DRK-Sanitäter zu unterstützen. Dort lud sie zudem montags zu „Doktors heitere Sprechstunde“ ein, donnerstags leitete sie eine Diskussionsrunde. „Sie interessierte sich für unheimlich viele Dinge. Man konnte sich mit ihr über fast jedes Thema unterhalten“, erinnert sich Sozialarbeiterin Marina Probst. Seit 2015 lebte Dr. Margarete Streitlein-Habekost selbst im Glockengarten, wo sie weiterhin Schwedenwochen organisierte, Diavorträge hielt und für die Hauszeitung „Die Glocke“ schrieb. Die Menschen im Glockengarten werden sie als Mensch und Institution vermissen: „Wir werden Dr. Margarete Streitlein-Habekost als überaus freundlichen, zugewandten und engagierten Menschen in Erinnerung behalten“, sagt Geschäftsführer Drolshagen.

Schlager, Sonne, Sommerfest

Das Wetter machte der Veranstaltung alle Ehre: Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein feierten die Bewohner und Beschäftigten des Hauses am Glockengarten jetzt ihr Sommerfest. Das Programm war unterhaltsam: Während André Wörmann auf dem Keyboard bekannte Lieder zum besten gab, zeigten die Jazz Kids den Seniorinnen und Senioren mit einstudierten Tanzeinlagen ihr Können. Ein Leierkastenspieler rundete das Angebot ab. Darüber hinaus gab es neben Kaffee und Kuchen auch Deftiges aus der Küche – für jeden Geschmack war also etwas dabei.

Jonglage im Veranstaltungssaal

Zirkusluft wehte jetzt durch die SBO-Senioreneinrichtung „Haus am Glockengarten“: Der Circus Antoni stattete den Bewohnern jetzt einen Besuch ab – und unterhielt sie einen Nachmittag lang mit einer schönen Show. Das Repertoire bestand aus einem bunten Mix wie Jonglage, Clownsdarbietungen oder Vorführungen mit dem Hula-Hoop-Reifen. Auch eine tierische Einlage durfte nicht fehlen. So verblüffte Hund Richie seine Zuschauer mit dem ein oder anderen Trick.

Lachen ist die beste Medizin

Hans-Wolfgang Arndt ist in seinem Element: Der 60-Jährige hat Besuch von den beiden Clowns Mia und Clara. Sie möchten mit ihm das VfL Bochum-Lied singen, was für ihn eine leichte Aufgabe ist: „Ich bin mein ganzes Leben lang VfL-Fan“, sagt der Bewohner der SBO-Senioreneinrichtung „Haus am Glockengarten“. Gern stimmt er mit ihnen das Lied an – und sie haben viel Spaß dabei.
Lachen, so heißt es im Volksmund, ist die beste Medizin. Das „Haus am Glockengarten“ nimmt sich diese Erkenntnis zu Herzen: Seit kurzem besuchen Mia und Clara regelmäßig die Bewohner. Die beiden ausgebildeten Klinikclowns verstehen es, je nach Stimmung mit den Bewohnern in Kontakt zu kommen – sei es über Lieder, Kontaktspielchen, Handhalten, Anlächeln, Handpuppen, Seifenblasen oder Luftballons. Dies geschieht in den Aufenthaltsräumen oder bei wenig mobilen Menschen in ihren Zimmern, je nachdem, wie es am besten passt. Für die Bewohner ist der Besuch eine willkommene Abwechslung im Alltag – und für die Sozialarbeiterin Marina Probst eine gern gesehene Bereicherung: „Die Clowns schaffen es, auf einer anderen Ebene mit den Menschen in Kontakt zu kommen.“ Dies spielt insbesondere eine Rolle bei Bewohnern mit einer mittleren bis schweren Demenz. Gerade bei dieser Gruppe ist es häufig schwierig, den Einzelnen mit etwas Außergewöhnlichem, nicht Alltäglichem eine Freude zu bereiten.
Bei ihrem heutigen Besuch haben es Mia und Clara einfacher. Sie werden beim Kaffeetrinken im Aufenthaltsraum bereits erwartet, unter anderem von Ursula Dahlbeck (77) und Hildegard Malberger (76). Die zwei Bewohnerinnen finden es gut, dass die zwei Besucher regelmäßig hereinschauen. „Letztes Mal haben wir getanzt. Bei dem grauen Wetter lockert das die Stimmung auf“, sagt Ursula Dahlbeck.

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