Aktuelles aus dem Glockengarten

Veranstaltungen 2020

Angehörige und Besucher sind zu unserem Frühlingsnachmittag am 10. März sowie zu unserem Sommerfest am 5. Juni herzlich eingeladen. Zum Frühlingsnachmittag haben wir einen organisatorischen Hinweis: Bitte melden Sie sich bei unserem Personal für die Veranstaltung an. So können wir en Nachmittag besser planen. Weitere Aktivitäten sind in Planung und werden aktualisiert. Vielen Dank!

Weihnachtsmarkt im Glockengarten

Geschenkideen, leckere Waffeln, Reibeplätzchen mit Grünkohl und westfälischer Grünkohl: Es weihnachtete im Haus am Glockengarten: Am Samstag, 23. November, luden wir wieder zu unserem traditionellen Weihnachtsmarkt ein. Die Besucher durften sich neben Geschenkideen über viele Leckereien freuen. In der Cafeteria des Hauses dufteten Kuchen, Waffeln und Kaffee ebenso wie Reibeplätzchen mit Apfelmus und westfälischer Grünkohl. Zahlreiche Besucher besuchten den Weihnachtsmarkt.

Glockengarten trauert um langjährige Ärztin und Bewohnerin

Dr. Margarete Streitlein-Habekost im Alter von 97 Jahren verstorben

Mitarbeiter und Bewohner der SBO-Senioreneinrichtung Haus am Glockengarten trauern: Am 11. Juli verstarb im Alter von 97 Jahren Dr. Margarete Streitlein-Habekost. Über viele Jahre behandelte und begleitete die Ärztin die Bewohner des Glockengartens, in den vergangenen vier Jahren lebte sie selbst in der Senioreneinrichtung. Aktiv war sie bis zuletzt: Noch bis vor einem Jahr vertrat sie die Interessen ihrer Mitbewohner im Heimbeirat. „Frau Dr. Streitlein-Habekost war wie kaum ein anderer Mensch unserem Haus eng verbunden. Dafür sind wir ihr sehr dankbar“, sagt SBO-Geschäftsführer Frank Drolshagen.
Bis 1991 praktizierte Dr. Margarete Streitlein-Habekost in unmittelbarer Nachbarschaft der Senioreneinrichtung. Die Nähe führte sie immer wieder in den Glockengarten, wo sie zahlreiche Bewohner zu ihren Patienten zählte. „Wenn jemand Hilfe benötigte, war sie immer da“, erinnert sich Drolshagen. Das Leben und die Menschen im Glockengarten bedeuteten Streitlein-Habekost noch viel mehr, auch über ihre Berufstätigkeit hinaus: Viele Jahre engagierte sie sich unter anderem als Vorsitzende im Beirat, gemeinsam mit dem früheren Ergotherapeuten Manfred Kroll legte sie den Sinnesgarten an, den sie anschließend pflegte. Und sie gab gern ihr Wissen weiter: Für das Deutsche Rote Kreuz, dessen Mitglied sie 80 Jahre lang war, führte sie Erste-Hilfe-Kurse durch, sie schulte Ergotherapeuten und unterrichtete an der Altenpflegeschule. Im Glockengarten ließ sie es sich nicht nehmen, bei Großveranstaltungen wie dem Sommerfest die DRK-Sanitäter zu unterstützen. Dort lud sie zudem montags zu „Doktors heitere Sprechstunde“ ein, donnerstags leitete sie eine Diskussionsrunde. „Sie interessierte sich für unheimlich viele Dinge. Man konnte sich mit ihr über fast jedes Thema unterhalten“, erinnert sich Sozialarbeiterin Marina Probst. Seit 2015 lebte Dr. Margarete Streitlein-Habekost selbst im Glockengarten, wo sie weiterhin Schwedenwochen organisierte, Diavorträge hielt und für die Hauszeitung „Die Glocke“ schrieb. Die Menschen im Glockengarten werden sie als Mensch und Institution vermissen: „Wir werden Dr. Margarete Streitlein-Habekost als überaus freundlichen, zugewandten und engagierten Menschen in Erinnerung behalten“, sagt Geschäftsführer Drolshagen.

Schlager, Sonne, Sommerfest

Das Wetter machte der Veranstaltung alle Ehre: Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein feierten die Bewohner und Beschäftigten des Hauses am Glockengarten jetzt ihr Sommerfest. Das Programm war unterhaltsam: Während André Wörmann auf dem Keyboard bekannte Lieder zum besten gab, zeigten die Jazz Kids den Seniorinnen und Senioren mit einstudierten Tanzeinlagen ihr Können. Ein Leierkastenspieler rundete das Angebot ab. Darüber hinaus gab es neben Kaffee und Kuchen auch Deftiges aus der Küche – für jeden Geschmack war also etwas dabei.

Jonglage im Veranstaltungssaal

Zirkusluft wehte jetzt durch die SBO-Senioreneinrichtung „Haus am Glockengarten“: Der Circus Antoni stattete den Bewohnern jetzt einen Besuch ab – und unterhielt sie einen Nachmittag lang mit einer schönen Show. Das Repertoire bestand aus einem bunten Mix wie Jonglage, Clownsdarbietungen oder Vorführungen mit dem Hula-Hoop-Reifen. Auch eine tierische Einlage durfte nicht fehlen. So verblüffte Hund Richie seine Zuschauer mit dem ein oder anderen Trick.

Lachen ist die beste Medizin

Hans-Wolfgang Arndt ist in seinem Element: Der 60-Jährige hat Besuch von den beiden Clowns Mia und Clara. Sie möchten mit ihm das VfL Bochum-Lied singen, was für ihn eine leichte Aufgabe ist: „Ich bin mein ganzes Leben lang VfL-Fan“, sagt der Bewohner der SBO-Senioreneinrichtung „Haus am Glockengarten“. Gern stimmt er mit ihnen das Lied an – und sie haben viel Spaß dabei.
Lachen, so heißt es im Volksmund, ist die beste Medizin. Das „Haus am Glockengarten“ nimmt sich diese Erkenntnis zu Herzen: Seit kurzem besuchen Mia und Clara regelmäßig die Bewohner. Die beiden ausgebildeten Klinikclowns verstehen es, je nach Stimmung mit den Bewohnern in Kontakt zu kommen – sei es über Lieder, Kontaktspielchen, Handhalten, Anlächeln, Handpuppen, Seifenblasen oder Luftballons. Dies geschieht in den Aufenthaltsräumen oder bei wenig mobilen Menschen in ihren Zimmern, je nachdem, wie es am besten passt. Für die Bewohner ist der Besuch eine willkommene Abwechslung im Alltag – und für die Sozialarbeiterin Marina Probst eine gern gesehene Bereicherung: „Die Clowns schaffen es, auf einer anderen Ebene mit den Menschen in Kontakt zu kommen.“ Dies spielt insbesondere eine Rolle bei Bewohnern mit einer mittleren bis schweren Demenz. Gerade bei dieser Gruppe ist es häufig schwierig, den Einzelnen mit etwas Außergewöhnlichem, nicht Alltäglichem eine Freude zu bereiten.
Bei ihrem heutigen Besuch haben es Mia und Clara einfacher. Sie werden beim Kaffeetrinken im Aufenthaltsraum bereits erwartet, unter anderem von Ursula Dahlbeck (77) und Hildegard Malberger (76). Die zwei Bewohnerinnen finden es gut, dass die zwei Besucher regelmäßig hereinschauen. „Letztes Mal haben wir getanzt. Bei dem grauen Wetter lockert das die Stimmung auf“, sagt Ursula Dahlbeck.

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