Aktuelles aus der Bayernstraße

Sternsinger in der Bayernstraße zu Gast

Die Sternsinger haben unsere Bewohner am 6. Januar durch Gesang und ganz besonders die schönen Kostüme erfreut. Sie sind teilweise schon über 20 Jahre alt und wurden bereits von den Eltern der Kinder beim Sternsingen getragen. Letztes Jahr hatten die Sternsinger die Ehre, auch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel zu singen.

Westendfest: Geschichten vom Aufwachsen und aus dem Senegal

Auch beim diesjährigen Westendfest am 28. September auf dem Springerplatz waren wir wie in der Vergangenheit mit einem Stand vertreten. Darüber hinaus traf sich im Vorfeld eine Projektgruppe aus Bewohnern unseres Hauses und Kindern, die unseren Kooperationspartner, das Familienzentrum St. Anna, besuchen. Bei gegenseitigen Treffen Tauschten sie sich aus, wie es vor mehr als 80 Jahren war, ein Kind zu sein, und wie es heute ist. Dabei ist ein schönes Fotobuch entstanden. Auf der Bühne haben Kinder und Bewohner gesungen und ein wenig getanzt. Alle hatten viel Freude an diesem Projekt.

Auf den Fotos ist zudem unser Bewohner Harry Krüger (auf dem oberen Foto mit der Trommel) mit unserem Praktikanten Assane Gueye aus dem Senegal zu sehen. Herr Gueye absolviert gerade eine Ausbildung zum Sprach- und Integrationsmittler. Von Anfang an wurde er von allen wegen seiner aufgeschlossenen freundlichen Art gemocht und geschätzt. Auch hier fand immer wieder ein interessanter Austausch statt, wie man im Senegal groß wird und wie es hier in Deutschland ist.

Tierische Besucher

Der Kontakt zu Tieren und der Austausch mit ihnen spielt für unsere Bewohner eine große Rolle. Viele erinnern sich an das eigene Haustier, erfreuen sich an den Reaktionen und genießen die unbekümmerte Art. So kommt der neue Therapiehung „Joscho“ sehr gut an. Seine Vorgänger sind mittlerweile zu alt für den Einsatz im Seniorenheim und in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Auf den weiteren Fotos ist das Therapieschwein Felix abgebildet.

„Bella Italia“ beim Sommerfest

„Bella Italia“ lautete das diesjährige Motto unseres Sommerfestes – und das war auch nicht zu überhören. So spielte Gerd Domink, der das Fest wie in jedem Jahr musikalisch begleitete, zahlreiche italienische Schlager. Darüber hinaus gab es neben selbstgebackenem Kuchen, Currywurst, Bier und Co auch italiensichen Rotwein, Tortellini mit Sahnesoße, Pizzaschnecken sowie Eis und italienisches Kleingebäck. Und die Bewohner bekamen zur Begrüßung eine Nudelkette. Außerdem gab es einen kleinen Verkaufsstand mit Gebasteltem und selbstgekochten Marmeladen.

Gemeinsames Osterbasteln

Gemeinschaftsaktionen mit dem katholischen Kindergarten St. Anna haben bei uns schon Tradition. Jetzt bastelten wir gemeinsam Osterdeko. Spaß hatten alle – und die Etrgebnisse waren mehr als gelungen.

Kunst mit Kreide

Eine Sonne, Blumen, Herzen, Fische und ein Haus: Viele bunte Motive schmücken jetzt den Innenhof des Hauses an der Bayernstraße. Zehn Mädchen und Jungen aus der Katholischen Kindertageseinrichtung St. Anna in der Trägerschaft des Kita Zweckverbandes statteten der SBO-Senioreneinrichtung einen Besuch ab und bemalten den Innenhof mit Kreide. Die Bewohner freuten sich über die kreativen Aktivitäten: Viele gesellten sich dazu und verfolgten das Treiben mit großem Interesse. Der Stippvisite der Kinder in der Senioreneinrichtung ist dabei nichts Ungewöhnliches: Das „Haus an der Bayernstraße“ und die Kindertagesstätte kooperieren schon seit langem miteinander und besuchen sich regelmäßig gegenseitig.

Kursreihe „Begleitung im Andersland“ für Angehörige von Demenzkranken

Was muss ich über den Verlauf einer Demenz wissen? Wie gehe ich mit bestimmten Verhaltensweisen um? Welche Entlastungsmöglichkeiten gibt es für mich? Angehörige, die zu Hause einen an Demenz erkrankten Menschen betreuen, stehen oft vor vielen Fragen. Die Teilnehmer der Kursreihe „Begleitung im Andersland“, die jetzt im SBO-Senioreneinrichtung „Haus an der Bayernstraße“ stattgefunden hat, erhielten Antworten – und zum Abschluss des Kurses Rosen sowie Zertifikate.

Verständnis und Ermutigung gefunden
Im Vordergrund des Kurses, der von Wörheide Konzepte in Kooperation mit den Pflegekassen angeboten wird, stand neben der Informationsvermittlung auch der Austausch von persönlichen Erfahrungen: Verständnis und Ermutigung in der Gruppe zu finden, gibt nach Einschätzungen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen Mut und Kraft, neue Impulse zum Umgang mit den betroffenen Familienmitgliedern umzusetzen. Insbesondere die inhaltlichen Aspekte zum Krankheitsverlauf und zum Umgang mit den Demenzkranken sowie die Entlastungsmöglichkeiten gaben einen Überblick über die Möglichkeiten, auch einmal an sich selbst zu denken. Die vertrauensvolle Gruppenatmosphäre ermöglichte offene Gespräche. Viele Tipps und Tricks gaben die Angehörigen als „eigentliche Experten“ untereinander weiter. Zum Abschluss des Kurses überreichen SBO-Einrichtungsleiterin Barbara Storck und Dozent Jens Kretzschmar den Teilnehmern ihre Zertifikate.

Im Herbst soll die erfolgreiche Kursreihe in der Bayernstraße wieder angeboten werden. Interessenten für das Angebot können sich bei Birgit Gimpel vom Sozialen Dienst unter der Telefonnummer 0234 890155-64 näher informieren.

Alle Kinder dieser Welt

Jedes Jahr nehmen die Kinder der Katholischen Kindertageseinrichtung St. Anna in der Trägerschaft des Kita Zweckverbandes an einem Projekt im Rahmen des Stadteilverbunds Westend teil – in diesem Jahr zum Thema „Alle Kinder dieser Welt“. Spielerisch mit einer Weltkugel und tänzerisch verdeutlichten sie, dass alle Kinder trotz aller Unterschiede zu einem Planeten gehören. Senioren aus der SBO-Senioreneinrichtung „Haus an der Bayernstraße“ unterstützten die Kinder tatkräftig bei ihrer Vorführung auf dem Westendfest. Die SBO stellten sich auf dem Westendfest darüber hinaus mit einem Stand vor.

Großelterntag: Interkulturelle Brücke zwischen Alt und Jung

Seit Februar 2017 ist die neue Kindertagesstätte der AWO im Stadtteil Hamme in Betrieb. Sie liegt direkt gegenüber der SBO-Senioreneinrichtung „Haus an der Bayernstraße“ und ist „pantoffelnah“ erreichbar. Was liegt da näher, als die direkte Nachbarschaft im Quartier generationenübergreifend zu gestalten?

Eine „Großelternwoche“ machte nun nach der Eröffnung der Kita den Auftakt. Die Kindertagesstätte hatte Bewohner aus der Senioreneinrichtung eingeladen, einige Stunden mit den Kindern zu verbringen, deren Großeltern nicht kommen konnten – beispielsweise, weil sie noch in Syrien sind. Wilma Striedelmeyer, Christa Büttner, Lieselotte Diel und Rolf Koch ließen es sich nicht nehmen, den jungen Nachbarn einen Besuch abzustatten. Das Treffen war ein voller Erfolg: „Senioren und Junioren hatten keinerlei Kontaktschwierigkeiten und durften besondere Momente der Nähe erleben“, schildert Birgit Gimpel, Sozialarbeiterin in der Senioreneinrichtung. Am Ende waren sich alle einig, dass der Besuch eine Wiederholung finden soll. „Wir wollen eine stabile interkulturelle Brücke zwischen Alt und Jung bauen, die alle als bereichernd empfinden“, sagt Gimpel.

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