Cafeteria-Speiseplan ab dem 18. November 2019

Hackbraten mit Bratensoße, Spitzkohl-Eintopf „Dicke Rippe“, Geschmorte Entenkeulein Orangensoße oder ein Kaiserschmarren mit Pflaumenkompott: Auf dem Speisenplan der Cafeteria im Haus am Glockengarten locken viele leckere Gerichte für jeden Geschmack. Montags bis freitags von 12:00 bis 14:30 Uhr sowie samstags von 12:30 bis 14:30 Uhr stehen Anwohnern aus der Nachbarschaft und Besuchern mehrere Gerichte zur Auswahl – darunter ein vegetarisches. Zum Menüangebot gehören eine Vorsuppe sowie ein Nachtisch. Der Preis bewegt sich zwischen 3,50 und 5 Euro. Wir wünschen guten Appetit!

Salon-Quartett füllt Glockengarten mit Musik

Bochum. Das Warten hat sich gelohnt: Nach drei Jahren besuchte das Salon-Quartett der Bochumer Symphoniker die SBO-Senioreneinrichtung „Haus am Glockengarten“. Die Besucher hießen die Musiker herzlich willkommen: Mehr als gut besucht war der große Saal, der auch schnell mit Klängen der besonderen Klasse gefüllt war.

„Die Zuhörer waren von der Kraft der Instrumente und dem gelungenen Vortrag der vier Musiker verzaubert“, schildert Marina Probst vom Sozialdienst des Hauses. Der musikalische Genuss war den Besuchern auch an ihren Gesichtern abzulesen: Fast andächtig und mit angehaltenem Atem lauschten sie dem Salon-Quartett, das von Klassikern bis zur Volksmusik schöne Stücke zum Gehör brachte. „Es war wieder mal ein Highlight“, berichtet Sozialarbeiterin Probst – und dankt in diesem Zusammenhang der Stadt Bochum, die in regelmäßigen Abständen dem Stadtteil Altenbochum ein Konzert der Symphoniker schenkt. Folgende Musiker spielten im „Haus am Glockengarten“: Michael Grandjean (Violine), Andreas Weiß (Klarinette), Thomas Fleischer (Cello) sowie Martina Fleischer (Harfe).

Besuch vom Schwein

Bochum. Die Bewohner der Senioreneinrichtung „Haus am Glockengarten“, die an diesem Morgen im Gruppenraum im vierten Stock des Hauses zusammensitzen, haben ungewöhnlichen Besuch: Das Hausschwein Felix tippelt zwischen ihnen herum, lässt sich füttern und streicheln. Der Besuch zeigt Wirkung: „Unseren Bewohnern tut das unheimlich gut“, sagt Marina Probst vom Sozialdienst des Hauses.

Es sind vor allem demente Frauen und Männer, die im Stuhlkreis Platz genommen haben. Einige können sich nur noch bruchstückhaft an ihre Vergangenheit erinnern, einige sind in ihrer Wahrnehmung stark eingeschränkt. Doch Felix schafft es, ihnen Reaktionen zu entlocken: Freude, Staunen und Neugier breiten sich in der Runde aus. „Es ist die Kunst, diese Reaktionen und Emotionen zu bahnen oder positiv umzusetzen in eine geistige und körperliche Mobilisierung“, schildert Physiotherapeut Daan Vermeulen. Ihm gehört das Schwein, mit dem er regelmäßig Senioreneinrichtungen besucht. Vermeulen ist zudem gefragter Referent zum Thema „Tiergestützte Intervention bei Demenz“.

Für die Heimbewohner und das Personal ist der Besuch eine ganz besondere Erfahrung. Und ein Türöffner, wie Marina Probst erklärt: „Viele ältere Menschen sind mit Schweinen groß geworden. Der Umgang mit dem Tier weckt in ihnen Erinnerungen.“ Nicht nur das: Der Besuch lenkt vom Pflegealltag ab und erzeugt oft überraschende Effekte. So auch an diesem Morgen, an dem manch ein Bewohner ins Plaudern gerät, der sonst eher für sich lebt. „Das ist ein großer Schritt“, sagt Probst. Das Haus, das von den Senioreneinrichtungen der Stadt Bochum (SBO) betrieben wird, will Felix deshalb künftig wieder zu sich einladen.

Das Herz am rechten Fleck: Ellen Schlensak feiert 90. Geburtstag

Bochum. Großer Bahnhof für Ellen Schlensak: Die Leiterin des Singekreises im Haus am Glockengarten feierte jetzt im Kreis von Familie und Freunden in der Cafeteria der städtischen Senioreneinrichtung ihren 90. Geburtstag. Die Gratulanten erinnerten zu diesem Anlass an die außergewöhnliche Lebensleistung der engagierten Bochumerin.

SBO-Prokurist Frank Hillebrand hatte hierbei eine besondere Rolle: Neben seiner Funktion als Gratulant war er auch Gastgeber. Denn Schlensak hatte mit dem Haus am Glockengarten dorthin geladen, wo sie seit 46 Jahren den Singekreis leitet. Alle 14 Tage treffen sich hier Bewohner, Angehörige und Nachbarn aus dem Stadtteil zum gemeinsamen Singen. Darüber hinaus finden pro Jahr in der Regel bis zu zehn Konzerte im Glockengarten statt. Für Frank Hillebrand ist Schlensaks Engagement gar nicht hoch genug zu bewerten: „Gerade in Einrichtungen wie hier im Haus am Glockengarten, wo Menschen im Seniorenalter einen neuen Lebensabschnitt beginnen, neue Kontakte knüpfen und Anschluss finden müssen, ist eine Gesangsrunde eine hervorragende Gelegenheit dafür. So kommt erst gar kein Gefühl der Einsamkeit und Isolation auf, so lernt man schnell und einfach sein neues Umfeld und die Menschen darin kennen.“

„Taffe Ratsfrau“

Das Engagement für andere Menschen zieht sich durch Ellen Schlensaks gesamtes Leben. Bezirksbürgermeisterin Andrea Busche erinnerte in ihrem Grußwort an eine „taffe Ratsfrau“, die 20 Jahre lang der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bochum angehörte. Hier leitete sie unter anderem den Sozialausschuss. So hatte Schlensak maßgeblichen Anteil daran, dass heute jedem pflegebedürftigen alten Menschen in Bochum ein Heimplatz angeboten werden kann. Ebenso war sie von 1980 bis 2000 Mitglied im Beirat der JVA Bochum. Hier setzte sie sich für die Förderung der sozialen Kontakte der Gefangenen zu ihren Familien ein, um ihnen eine Perspektive für die Zeit nach der Haft aufzuzeigen. Denn auch dies macht Ellen Schlensak aus: „Sie hat ihr Herz am rechten Fleck“, sagte Pfarrer Thomas Vogtmann. Schlensak engagierte sich viele Jahre in der Evangelischen Kirchengemeinde Langendreer-Süd und füllte den Begriff „Pfarrfamilie“ mit Leben. Dies übrigens gern mit offenen Worten: „Da musste manchmal auch der Pfarrer stramm stehen“, schilderte Vogtmann schmunzelnd. Und er zollte Schlensak großen Respekt vor ihrer Bodenhaftung: „Sie waren nicht nur in der großen Politik unterwegs, sondern auch zuhause in der Nachbarschaft.“ In der Nachbarschaftshilfe, in der sie seit 1981 tätig ist, konzentriert sie sich vor allem auf Einzelfallbetreuungen, in die sie als stets ansprechbare Partnerin viel Zeit investiert.

Der Rat der Stadt Bochum würdigte Ellen Schlensaks Verdienste im Jahr 1994 mit der Verleihung des Ehrenringes. Der ehemalige Bundespräsidenten Johannes Rau zeichnete sie mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus.

Bildzeile: Feierte jetzt im Kreis von Familie und Gästen ihren 90. Geburtstag: Ellen Schlensak (m.), langjährige Leiterin des Singekreises in der Senioreneinrichtung „Haus am Glockengarten“.

Klavierkonzert mit klassischer Musik und Schlagern

Bochum. „Wenn die Menschen nicht mehr zum Konzerthaus gehen können, dann muss man das Konzerthaus zu den Menschen bringen.“ Das haben sich die Mitarbeiter der Sozialen Betreuung im Haus am Glockengarten gedacht und einen Klavierabend mit gemütlichem Abendessen im Kerzenschein organisiert. Interessierte Bewohner konnten sich für die Veranstaltung anmelden, die Vorfreude war sehr groß.

Schon früh am 28. Februar hatten die Bewohner angefangen, sich für den Abend schick zu machen. Ein Termin beim Frisör durfte da natürlich auch nicht fehlen.  Aber auch die Mitarbeiter blieben nicht untätig. Bereits am Nachmittag trafen sie sich, um die Tische einzudecken und die Platten für das Abendbrot vorzubereiten. Ab 17:45 war dann der Einlass und ab 18 Uhr startete das Event mit einer kleinen Eröffnungsrede von Sozialarbeiterin Marina Probst.

Im Anschluss erzählte der Klavierspieler Willi Farnung etwas von sich und moderierte den Abend an. Er begann mit Klassischer Musik von den großen Komponisten Bach, Beethofen, Chopin u.v.m., spielte in der zweiten Hälfte Volksmusik zum Mitsingen und als krönenden Abschluss einige Schlager. Diese regten dazu an, trotz der späten Stunde noch mitzuschunkeln und mitzusingen.

Es war ein rundum gelungener Abend, der den Bewohnern sicherlich noch lange im Gedächtnis haften bleibt und über den noch lange gesprochen werden wird. Nicht zu vergessen ist an dieser Stelle auch ein großes Lob an die Pflege für ihre stetige Mithilfe und Unterstützung, damit besondere Veranstaltungen zu unvergesslichen werden.

 

Aktuelle Veranstaltungen

In unserer Senioreneinrichtung finden regelmäßig Veranstaltungen statt, die unser Haus mit Leben füllen. Lesen Sie hier, was wir uns unter anderem für die nächsten Wochen und Monate vorgenommen haben:

28.02. 18:00 Uhr  Klavierkonzert mit einem Candle Light Dinner
07.03. 16:00 Uhr Konzert mit dem Jahnel-Kestermann Chor
15.03. 18:00 Uhr Angehörigenabend
09.04. 15:00 Uhr Frühlingsfest (intern) mit dem Alleinunterhalter Andre Wörmann
08.05. 15:30 Uhr Konzert mit der MGV Glocke
18.05. 16:00 Uhr Konzert mit den BoSyS

Neues Angebot im „Haus am Glockengarten“: Mittagstisch für die Nachbarschaft

Bochum. Das „Haus am Glockengarten“ deckt ein: Die SBO-Senioreneinrichtung bietet Bewohnern aus der Nachbarschaft in ihrer Cafeteria im Erdgeschoss des Neubaus ab sofort einen Mittagstisch an. Montags bis freitags von 12:00 bis 14:30 Uhr sowie samstags von 12:30 bis 14:30 Uhr stehen zwei Gerichte zur Auswahl – darunter ein vegetarisches. „Zum Menüangebot gehören eine Vorsuppe, ein Nachtisch sowie ein Getränk. Der Preis bewegt sich zwischen 3,50 und 5 Euro“, schildert Marion Winterboer, Leiterin der Cafeteria. Sonntags können sich Anwohner und Besucher im Rahmen des normalen Cafeteriabetriebs von 14:30 bis 17:00 Uhr in den Räumlichkeiten aufhalten.

Das Angebot ist Teil des Quartierskonzeptes, mit dem sich die Senioreneinrichtung als Treffpunkt und Begegnungsraum Anwohnern und Vereinen öffnen möchte. Bereits jetzt treffen sich ein Schrebergartenverein, ein Skatclub sowie der Sozialverband VdK in der Senioreneinrichtung. „Der Mittagstisch ist ein weiterer Schritt in die Richtung, Treffpunkt für Generationen zu werden“, erklärt SBO-Geschäftsführer Frank Drolshagen.

Bildzeile: Lassen es sich beim Mittagstisch schmecken: SBO-Mitarbeiterin Monika Eickenberg (r.) serviert Cafeteria-Leiterin Marion Winterboer und SBO-Geschäftsführer Frank Drolshagen die schmackhafte Mittagsmahlzeit.

Der Alltag zieht in den Glockengarten ein

Bochum. Gertrud Vette ist gern in Gesellschaft. Jeden Morgen um 7 Uhr nimmt sie Platz in der Wohnstube. In der offenen und hellen Kombination aus Aufenthaltsraum und Hausgemeinschaftsküche spielt sich neuerdings ein großer Teil des Tagesablaufs ihrer zehnköpfigen Wohngruppe ab: Hier isst Gertrud Vette, hier spielt sie mit den anderen und löst Rätsel. „Ich bin sehr zufrieden“, sagt die 88-Jährige.

Seit rund zwei Jahren lebt Gertrud Vette im Seniorenheim „Haus am Glockengarten“. In der vergangenen Woche ist sie mit insgesamt 80 Bewohnern aus dem Mitteltrakt in den Neubau umgezogen. Das Gebäude ersetzt das alte Pflegeheim, das 2009 stillgelegt wurde. Gut eineinhalb Jahre dauerten die Baumaßnahmen, etwa 8,3 Millionen Euro investierte die gemeinnützige Gesellschaft Senioreneinrichtungen Bochum (SBO) in das Projekt. „Alles bewegt sich im Zeitrahmen und im Budget“, freut sich SBO-Geschäftsführer Frank Drolshagen. Der Neubau am Glockengarten ist der Auftakt eines Sanierungsprogramms, mit dem sich die SBO für den demografischen Wandel und die Herausforderungen der Zukunft aufstellen will. In einem zweiten Schritt wird jetzt der Mitteltrakt umgebaut und saniert. Auch hier entstehen 80 Wohnplätze. Anschließend wird das Altenkrankenheim abgerissen.

Ein Blick in die Wohnstuben im Neubau am Glockengarten zeigt, wie sich die SBO künftig das Zusammenleben in ihren Einrichtungen vorstellt: In kleinen Gruppen werden je zehn Bewohner nach dem Hausgemeinschaftskonzept betreut. „Wir möchten den Menschen so weit wie möglich ein Leben ermöglichen, wie sie es von zu Hause aus kennen“, sagt Einrichtungsleiterin Sonia Moreira. Der Alltag macht den Unterschied: Gemeinsam können die Bewohner Frühstück und Abendessen vorbereiten; in einem Tante-Emma-Laden unten im Haus einkaufen, was die Gruppe an Lebensmitteln für den Tag benötigt. Das Mittagessen gibt es nicht auf vorportionierten Tellern, sondern aus Schüsseln, die auf dem Tisch stehen. „Das weckt Erinnerungen an das Essen im familiären Umfeld“, schildert Moreira. Der fließende Übergang zwischen Hauswirtschaft und Pflege spiegelt sich auch in der Tätigkeit und Bezeichnung des Personals wider. Im Haus am Glockengarten heißen sie jetzt Alltagsbegleiter oder Präsenzkräfte. Es passt ins Bild, dass sich der Arbeitsplatz für die Pflegedokumentation hinter einer Schranktür verbirgt.

Selbstverständlich hat jeder Bewohner auch sein eigenes Zimmer mit angeschlossenem Bad. Wie in den Wohnstuben ist die Ausstattung hell, freundlich und modern. Eine Besonderheit: Alle Zimmer sind mit Niederflurbetten ausgestattet. Dadurch, dass sich die Liegefläche herunterfahren lässt, verringert sich die Verletzungsgefahr bei einem Sturz aus dem Bett.

Der neue Glockengarten gibt sich auch nach außen hin einladend und gastfreundlich. Hinter dem Eingangsbereich vermittelt das große Foyer ein Gefühl von Offenheit, gleich daneben befinden sich eine Cafeteria und ein Mehrzweckraum. Insgesamt finden hier bis zu 190 Personen Platz. „Die Räumlichkeiten“, sagt SBO-Geschäftsführer Frank Drolshagen, „können wie gewohnt von Vereinen und Gruppen genutzt werden.“ Auch auf diese Weise zieht der Alltag in den Glockengarten ein.

Ausflug in die Musikgeschichte

Bochum. Es war ein unterhaltsamer Ausflug in die Musikgeschichte: Besuch vom Akkordeonorchester Wattenscheid bekamen jetzt die Bewohner des Seniorenheims Am Glockengarten. Unter Leitung von Brigitte Hegmanns unterhielten die Musiker ihre Zuhörer mit Klassikern und Evergreens, das Repertoire reicht vom Radetzky-Marsch bis zu Biscaya von James Last. Zum Mitklatschen und Mitsingen luden bekannte Lieder wie „Mein Vater war ein Wandersmann“ ein. Organisiert wurde das Konzert gemeinsam von Marina Probst vom Sozialdienst der Senioreneinrichtung sowie von Ellen Schlensak. Schlensak leitet seit mehr als 40 Jahren ehrenamtlich den Singekreis für Senioren, der sich alle 14 Tage in der Senioreneinrichtung trifft und zu dem neben den Bewohnern und deren Angehörigen auch die Senioren aus dem Stadtteil eingeladen sind. Pro Jahr finden in der Regel bis zu zehn Konzerte in der Einrichtung statt.

Abschied aus dem Glockengarten

Bochum. „Niemals geht man so ganz“, heißt es in einem Lied von Trude Herr. Bei Theo Elbers wird das ganz bestimmt der Fall sein: „Ich freue mich, wenn Sie sich positiv an mich erinnern“, verabschiedete er sich jetzt von Mitarbeitern und Bewohnern der Senioreneinrichtung „Haus am Glockengarten“. Der 63-Jährige genießt ab jetzt den Ruhestand – bleibt in der Pflegebranche aber dennoch aktiv, wie Frank Drolshagen, Geschäftsführer der Senioreneinrichtungen Bochum (SBO), erleichtert anmerkte. Elbers‘ Nachfolgerin ist Sonia Moreiro.

Drolshagen sparte bei der Laudatio nicht mit Lob. Musste er auch nicht. Theo Elbers hat 23 Jahre als Einrichtungsleiter für die SBO gearbeitet, die letzten acht Jahre im Haus am Glockengarten. Dies hat er entscheidend geprägt und für die Zukunft aufgestellt. Die Planungen für den aktuellen Neubau tragen deutlich seine Handschrift. Das Hausgemeinschaftskonzept, nach dem die Bewohner in kleinen Gruppen zusammen wohnen und leben, sei zukunftsweisend. „Da kehrt die Normalität in den Alltag ein“, sagt er. Dass Menschen in bestimmten Umgebungen geradezu aufblühen können, erlebte der gelernte Krankenpfleger und Fachpfleger für Psychiatrie immer wieder. Nicht vergessen wird er eine Seniorenfreizeit am Meer in Holland, bei der eine demente Frau plötzlich ohne Kochbuch einen Kuchen backte. „Da setzten die Spaziergänge am Meer eine Erinnerungswelle frei“, sagt er.

Der 63-Jährige Elbers denkt gern an seine Zeit bei der SBO zurück. Viele Bewohner kennt er seit langer Zeit, besonders erfreut haben ihn die vielen Gespräche und abwechslungsreichen Begegnungen. Er habe viel von den älteren Menschen gelernt, schildert er – vor allem Gelassenheit, aber auch, wie gut es tut, sich an- und aufgenommen zu fühlen. Eine Haltung, die er im Umgang mit seinen Kolleginnen und Kollegen beherzigt hat. Mit einigen von ihnen arbeitete er mehr als 20 Jahre. „Wir sind zusammen alt geworden“, schmunzelt er. Aber auch über die SBO hinaus machte sich Theo Elbers einen Namen: Vor 15 Jahren gehörte er zu den Gründern des „Forums der Heimleiter“, in dem sich die Einrichtungsleiter alle zwei Monate gemeinsam austauschen.

Die Branche wird auf Theo Elbers’ Erfahrungen keineswegs verzichten müssen: Er wird künftig an einer Weiterbildungseinrichtung im Bereich der Altenpflege unterrichten. Und ein Wiedersehen mit den alten Weggefährten aus dem Haus am Glockengarten wird es ganz sicher auch geben: „Bei der Einweihungsfeier des Neubaus im kommenden Jahr bin ich bestimmt dabei“, kündigte Elbers an. Die Mitarbeiter gaben ihm bis dahin einige Ständchen mit auf den Weg.

 

Bildzeile:

Verabschiedung_Elbers: Lobende Worte, ein Blumenstrauß und Präsente zum Abschied: SBO-Geschäftsführer Frank Drolshagen (r.) wünschte Theo Elbers für die Zukunft alles Gute.