Kursreihe „Begleitung im Andersland“ für Angehörige von Demenzkranken

Marion Netz, Rüdiger Giza, Melitta Zyrull und Hannelore Bednarz (vordere Reihe, von links nach rechts) informierten sich im Kurs über den Umgang mit Demenzkranken. Mit ihnen freut sich Dozent Jens Kretzschmar und Birgit Gimpel vom Sozialen Dienst im SBO-Haus an der Bayernstraße.

 

Bochum. Was muss ich über den Verlauf einer Demenz wissen? Wie gehe ich mit bestimmten Verhaltensweisen um? Welche Entlastungsmöglichkeiten gibt es für mich? Angehörige, die zu Hause einen an Demenz erkrankten Menschen betreuen, stehen oft vor vielen Fragen. Die Teilnehmer der Kursreihe „Begleitung im Andersland“, die jetzt im SBO-Senioreneinrichtung „Haus an der Bayernstraße“ stattgefunden hat, erhielten Antworten – und zum Abschluss des Kurses Rosen sowie Zertifikate.

Verständnis und Ermutigung gefunden

Im Vordergrund des Kurses, der von Wörheide Konzepte in Kooperation mit den Pflegekassen angeboten wird, stand neben der Informationsvermittlung auch der Austausch von persönlichen Erfahrungen: Verständnis und Ermutigung in der Gruppe zu finden, gibt nach Einschätzungen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen Mut und Kraft, neue Impulse zum Umgang mit den betroffenen Familienmitgliedern umzusetzen. Insbesondere die inhaltlichen Aspekte zum Krankheitsverlauf und zum Umgang mit den Demenzkranken sowie die Entlastungsmöglichkeiten gaben einen Überblick über die Möglichkeiten, auch einmal an sich selbst zu denken. Die vertrauensvolle Gruppenatmosphäre ermöglichte offene Gespräche. Viele Tipps und Tricks gaben die Angehörigen als „eigentliche Experten“ untereinander weiter. Zum Abschluss des Kurses überreichen SBO-Einrichtungsleiterin Barbara Storck und Dozent Jens Kretzschmar den Teilnehmern ihre Zertifikate.

Im Herbst soll die erfolgreiche Kursreihe in der Bayernstraße wieder angeboten werden. Interessenten für das Angebot können sich bei Birgit Gimpel vom Sozialen Dienst unter der Telefonnummer 0234 890155-64 näher informieren.

 

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